Erfahrungsberichte - Sind die Zahnärzte ausgestorben?

Inhaltsverzeichnis

„Wir sitzen direkt am Patienten mit den Aerosolen und haben auch durchgängig alle Behandlungen samt Zahnreinigungen etc. durchgeführt. Es passierte nichts."

Nur OP-Maske

Ich arbeite beim Zahnarzt ohne FFP2-Maske, nur mit OP Maske. Im Winter waren unsere Fenster geschlossen, nur mal kurz gelüftet, so wie man es immer macht. Meine Kollegin aus der Assistenz hatte einen positiven Test mit Erkältungssymptomen. Keiner von uns Mädels geschweige denn die Patienten, welche an dem Tag bei ihr zur Behandlung waren, mussten zum Test oder in Quarantäne. Ich habe das Gesundheitsamt daraufhin per Mail angeschrieben, ob das seine Richtigkeit hat, dass keiner in Quarantäne muss oder wir die Patienten wenigstens informieren sollen. Es kam keine Rückmeldung! Also bei täglich 20 Patienten, die ich selber behandelte, kann ich nur sagen: Ich lebe noch und habe selber noch nie einen Test gemacht!

Dunkelziffer

Ich arbeite ebenfalls als zahnmedizinische Fachangestellte in einer Zahnarztpraxis in Niederbayern. Wir waren am Anfang 2020 eine sogenannte „Hotspot Region". Bisher haben wir keinen Fall in der Praxis gehabt. Drei Patienten hatten vorher Ihre Termine verschoben, als sie positiv getestet wurden. Aufgrund der Tatsache, dass damals fast nicht getestet wurde, gehe ich von einer hohen Dunkelziffer hier aus. Wir arbeiten ganz normal mit medizinischer Maske, so wie vorher auch. Keine FFP2-Maske. Wir sitzen direkt am Patienten mit den Aerosolen und haben auch durchgängig alle Behandlungen samt Zahnreinigungen etc. durchgeführt. Es passierte nichts. Meine Mutter ist schwere Asthmatikerin und hatte im Mai 2020 Symptome. Wurde weder seitens des Hausarztes, noch des Landratsamts getestet, auch nicht auf die Bitte hin. Nach zwei Tagen ging es ihr wieder deutlich besser. In der Klinik hätte man ihr wahrscheinlich gleich einen Schnitt gesetzt.

Speichel, Blut und Aerosole

Hallo. Ich bin seit 33 Jahren Zahnarzthelferin. Arbeite mit OP-Maske und je nach Behandlung zusätzlich Faceschild. Zurzeit sollen wir in unserer Innenstadt im Freien überall Maske tragen … die gleiche Maske, die ich während der Behandlung trage bei ca. 30 cm Entfernung von Speichel, Blut und Aerosolen, das macht mich wütend, Willkür. Friseurbesuch nur mit Test, bei Zahnarztbesuch kein Test nötig. Unlogisch. Bis jetzt, kenne ich keine Praxis, die wegen Corona geschlossen war. 3 Kolleginnen sind geimpft, 5 nicht. Meine Chefin respektiert die eigene Meinung. Beim 1. Lockdown und jetzt wieder seit 4 Wochen, sagen viele Patienten ihre Termine ab, da sie Angst haben. Kurz nach Anfang der Plandemie war mit klar, es geht um eine Impfung, denn nicht umsonst kam Masern-Pflichtimpfung. Mit Ängsten lassen sich die Menschen lenken. Immer das gleiche Muster. Z. B. Grippeimpfstoff: Zuerst wird geworben man soll sich jetzt impfen lassen, Tage später liest man, dass viele erkrankt sind, dann, es sind soundso viele daran gestorben. Eine Woche später steht in der Zeitung, dass der Impfstoff knapp wird. Viele bekommen Panik und machen schnell einen Termin. Monate später liest man, dass sie für Millionen Euro Impfstoff vernichten mussten, da sich zu wenige impfen ließen. Warum wird das von vielen nicht bemerkt? AstraZeneca, zuerst für die Älteren, dann auch für Jüngere, wurde für kurze Zeit ausgesetzt, dann doch für gut befunden, aber nur für Ältere. Jetzt kann die 1. Impfung mit AstraZeneca und die 2. Impfung mit Biontech gemacht werden. Das schreit zum Himmel, dass nur herumexperimentiert wird, da muss man doch misstrauisch werden. Mein behinderter erwachsener Sohn weiß, Mama will nicht, dass er getestet oder geimpft wird. Habe versucht es ihm zu erklären. Nun wird er in seiner WG und Werkstatt vollgelabert. „Tut doch nicht weh, machen doch alle; dann weißt du ja gar nicht, ob du gesund bist; wenn du dich nicht impfen lässt kannst du sterben; weiß nicht, ob du nächste Woche noch zur Arbeit kommen kannst, wenn du kein Test machst" usw. Das hat ihn so verunsichert, dass er sich testen ließ und hat mir voller Stolz berichtet, er habe kein C. Ich war so wütend und habe mit einem Anwalt gedroht da eine Woche zuvor sein Chef anrief, ob er sich nicht doch testen darf, da ich kein Einverständnis gegeben hatte. Nächste Woche kommt ein Impfteam. An diesem Tag muss er zu Hause bleiben. Ich traue niemand mehr. Ich habe keine Angst vor Erkrankung aber es kann einem mulmig werden von den Maßnahmen. Lasst uns zusammenhalten, immer wieder Mut zusprechen und den Glauben an das Gute nicht verlieren. LG

Wie oft wechselt man den Mundschutz?

Guten Morgen. Ich arbeite seit 25 Jahren im zahnmedizinischen Bereich. Seit Jahren bin ich fast nur in der Prophylaxe tätig. Es dreht sich alles nur noch um geimpft sein und negativ sein. Vor allem die Patienten fragen täglich nach. Gestern hatten wir tatsächlich einen Patienten, der wollte sich nur von geimpftem Personal behandeln lassen. Ich kann es immer noch nicht fassen. Einige der Patienten legen Wert darauf, dass wir negativ sind, bevor wir an den Behandlungsstuhl gehen…. Hallo, wo sind wir hier? Geht es noch? Ich bin den ganzen Tag am Speichel von Patienten und hatte noch nie was. Niemand, den ich kenne von meinen Kolleginnen, hat irgendwas. Ich und eine Kollegin sind nicht geimpft, sonst alle in der Praxis! Allen ging es nicht gut nach der Impfung. Ich habe versucht ein Jahr lang aufzuklären. Jeden Patienten. Als Zahnarzthelferin ist man ja sofort beim Thema, Mundschutz usw. Die Patienten müssen den ja abnehmen, was ich da alles sehe – manchmal denke ich, der Mundschutz ist noch nie gewechselt worden. Mittlerweile bin ich müde geworden, es kostet viel Kraft sich ständig zu rechtfertigen, dass man nicht geimpft ist – oft blankes Entsetzen. Wie könnte ich nur in so einen Beruf arbeiten ohne Impfung? Wenn ich sage, die Impfung schützt nicht, dann wird kein Wort mehr gesprochen und ich weiß, dass beim nächsten Mal die Patienten nicht mehr zu mir in die Prophylaxe kommen. Ich gehe meinem Weg, werde mich nicht testen lassen und auch nicht impfen lassen. Zum Glück macht mir mein Arbeitgeber keinen Druck. Ich habe auch klar gesagt, dass ich sofort gehe, falls ich gezwungen werden sollte mich zu impfen. Wünsche allen viel Kraft, diesen Irrsinn auszuhalten. Ich glaube an Gott und bin so froh, dass ich alle meine Sorgen bei ihm abladen darf. Und ich die Kraft für jeden Tag bekomme. Gottes Segen euch allen!

Kerngesund

Hallo zusammen. Danke erst mal, dass es eure Erfahrungsberichte gibt. Sie bestätigen immer wieder mein innerstes Gefühl und somit, dass ich nicht ganz so falsch liege oder falsch handle. Kurz zu mir: Ich selbst bin Krankenschwester seit 22 Jahren, arbeite jetzt seit 3 Jahren mit meinem Mann in unserer Zahnarztpraxis mit. Hauptsächlich an der Rezeption. Die letzten 15 Monate haben wir versucht so normal und menschlich wie möglich zu bleiben und zu arbeiten. Im ersten Lockdown hatten wir etwas weniger zu tun, da die Reinigungen und Prophylaxen abgesagt werden sollten. Schnell haben wir bemerkt, dass es nicht so schlimm ist wie es uns weisgemacht wird und somit haben wir alles normal weiter gemacht. Da uns Patienten gesagt haben, dass es nicht seien könne, dass überall Masken getragen werden müssen und bei uns nicht (anfänglich haben wir diese Entscheidung dem Patienten überlassen) mussten wir auf das Tragen der Maske im Wartebereich hinweisen, obwohl es in unseren Augen keinen Sinn ergibt. Was soll ich sagen? Bisher gibt es bei uns keinen Corona-Fall, die Mitarbeiter und wir sind kerngesund. Lediglich ein paar wenige Absagen, wegen eines positiven Tests. Leider gibt es seitens der KZV oder Regierung keine Anfragen/Statistiken wie die Ansteckungsgefahr in Zahnarztpraxen ist, was uns verwundert, da es in unserem Bereich die größte Aerosolbildung gibt?

Was das Testen oder Impfen betrifft, dürfen alle unsere Mitarbeiter selbst entscheiden (wobei wir aktiv über die Unsinnigkeit des Testens und die Risiken der Impfung aufklären). Bisher hat sich noch niemand geimpft. Wir hatten seitens der Patienten schon 2 Schwellungen: Lippe, Wange einseitig (zahnlos) ohne Ursache im DVT, beide ca. 2 Wochen vorher geimpft. Eine Patientin mit Kopfschmerzen und Sehstörung. Was mir auch unverständlich ist, warum die Patienten sich überall ständig testen lassen und bei uns gab es lediglich 2 Anfragen, ob ein Test benötigt wird? Seitens der KZV gibt es auch keine Notwendigkeit für Tests. Das zeigt die absolute Widersprüchlichkeit, der wir seit 15 Monaten ausgesetzt sind! Wir haben versucht über die Risiken der Impfung aufzuklären, sehen aber, dass sich Viele um uns herum hauptsächlich aufgrund der Einschränkungen impfen lassen, nicht wegen der Angst vor einer Erkrankung und nicht mehr hinterfragen. Auch die Tests werden nicht hinterfragt. Es erschreckt mich zutiefst wie viel Menschlichkeit auf der Strecke bleibt und wie unsere Gesellschaft gespalten wird. Bleibt weiterhin tapfer, menschlich und haltet durch. Die Wahrheit wird sich zeigen!

Keiner hat sich infiziert

Hallo Ihr Lieben, ich möchte euch heute von meinem schlimmen Tag erzählen! Ich arbeite seit 21 Jahren als zahnmedizinische Fachangestellte in einem Dorf mit etwa 5.000 Einwohnern. Heute kam mein Chef und hat mich zum Gespräch gebeten. Ich solle ihn nicht falsch verstehen und es sei keine Abmahnung aber es mache im Dorf die Runde, dass ich manche Dinge anders sehen würde. Er verlangt von mir, dass ich ab jetzt meine Meinung bei mir behalte, wie ich zu Corona stehe, egal was die Patienten mich fragen würden! Des Weiteren möchte er, wenn die Patienten mich fragen würden, ob ich geimpft sei, dies zu bejahen oder zu sagen hätte ich wäre negativ getestet, sodass kein Stress entsteht. Ich bin sehr enttäuscht von ihm, er meint er verstehe ja meine Sicht und sehe es auch, dass an Corona einige Sachen nicht stimmen würden, aber wir arbeiten im Gesundheitswesen und wir müssten mit Beispiel vorangehen. Ich solle mitspielen und die Patienten, die so ängstlich sind in ihrer Angst lassen! Versteh ich absolut nicht. Wir sind acht Leute insgesamt in der Praxis und KEINER hat sich je mit Corona infiziert oder je Corona bekommen. Ich hab meine Meinung immer vertreten und die Patienten angeregt zum selber Denken. Hab nie was Böses gesagt, sondern eher Gegenfragen gestellt, damit das Hirn mal zu Gebrauch kommt. Zu meinem Chef hab ich gesagt, dass ich enttäuscht bin, dass es hier keine Meinungsfreiheit mehr gibt und das ich trotzdem gegen den Strom schwimmen werde. Ich hatte noch nie Angst vor Corona und das bleibt so! ABER ich werde jetzt anders antworten, wenn mich Patienten nach meiner Meinung fragen. Willkommen im besten Deutschland, das wir je hatten.

Spaltung der Belegschaft

Hallo hier an alle in der Gruppe! Zuerst auch mal von mir ein riesiges Dankeschön für die Erstellung dieses Kanals. Es tut wirklich gut zu lesen, das wir doch mehr sind als ich dachte! Ich bin selbstständige Dentalhygienikerin mit zwei Mitarbeiterinnen. Ich betreue Patienten mit Parodontitis und führe professionelle Zahnreinigungen durch und kann für meinen Fachbereich berichten, dass sich die Befunde der Patienten im letzten Jahr zu großen Teilen deutlich verschlechtert haben. Das ist einerseits auf das Nichtwahrnehmen der Termine am Anfang zurückzuführen, andererseits aber auch auf ein schlechteres Immunsystem, welches sich sehr auf die Mundgesundheit auswirkt, da das Immunsystem der Menschen ja kaum noch gefordert wird durch diesen Wahnsinn. Besonders schlimm empfinde ich auch die Spaltung der Belegschaft. Früher hat man zusammen gelacht, gefeiert, gelebt!

Heute begegnet mir so viel Stumpfsinn, wie ich ihn noch nie zuvor wahrgenommen habe. Ein Großteil macht einfach, was verlangt wird und von medizinischem Denken und fluider Intelligenz ist wenig zu merken. Zum Thema Impfen ist es so, dass ca. die Hälfte bereits einmal geimpft sind bzw. demnächst werden und sich darüber teilweise wie über einen 6er im Lotto freuen. Fundierte medizinische Aufklärungsversuche scheitern nur und man wird angesehen, als hätte man gerade erzählt, dass ein UFO in seinem Garten gelandet ist. Dann muss ich hier noch von einer sehr persönlich enttäuschenden Erfahrung berichten.

Ich habe kurz vor Corona kurz hintereinander meine beiden Eltern an den Krebs verloren, mit nur 66 und 68 Jahren. Ich musste mir danach psychotherapeutische Hilfe suchen, die mir bis vor Kurzem auch sehr geholfen hat. Bei der letzten Sitzung fragte die Therapeutin, ob ich schon geimpft sei. Ich sagte nein. Sie fragte, ob ich noch nicht dran wäre? Ich sagte, dass ich ein Impfangebot hätte wahrnehmen können, ich dies aber ablehne. Nach der Frage warum und nach meinen folgenden Erklärungen sagte sie: „Das hätte ich ja nicht von Ihnen gedacht und damit gefährden sie aber andere Menschen!". Ich war fassungslos! Zu Hause habe ich dann beschlossen, die Therapie abzubrechen und habe eine Mail geschrieben und mitgeteilt, dass ich finde, das sie da gegen ihre berufsethischen Leitsätze verstoßen hat, indem sie mich so bewertet hat und ich nun kein Vertrauen mehr habe. Kam nicht mal eine Rückmeldung, für mich unfassbar!

Das hier alles zu lesen macht mir etwas Mut, denn ich werde, wenn eine Impfpflicht kommt auch nicht mehr in meinem Beruf arbeiten können, weil ich mich nicht impfen lassen werde. Vielleicht kann man sich hier irgendwie noch anders vernetzen, vielleicht insofern, als sich hierüber Menschen zusammen finden, die sich mit gleicher Gesinnung vereinen können in der Arbeit, solange es uns noch erlaubt ist zu arbeiten. Zum Beispiel Ärzte und Assistentinnen oder Zahnärzte und Leute wie ich? Weil ich denke, dass einige den Arbeitsplatz wechseln möchten und nicht wissen, wie sie es angehen sollen. Ich finde es jedenfalls toll, dass Ihr euch hier anvertraut, ganz prima ist das! Ich wünsche euch noch einen schönen Abend.