Erfahrungsberichte - Odysseen
„Unser Sohn wurde also mit der offiziellen Begründung abgelehnt, dass er soziale Probleme hat und das in einer Einrichtung, die genau darauf ausgerichtet ist. Merkwürdig ist in dem Zusammenhang die fehlende Kommunikation nach der abgelehnten Impfung. Aber wahrscheinlich ist das alles nur Zufall."
Corona und ein geistig behindertes Kind
Mein herzliches Hallo an die Gruppe, ihr seid an vielen Tagen mein Licht im Dunkeln. Ich selbst bin Heilpraktikerin und habe einige Zeit nebenbei auch ehrenamtlich in dem Bereich gearbeitet. Ich liebe meinen Beruf. Mit großem Entsetzen habe ich festgestellt, dass es auch in unserer Berufssparte gravierenden Meinungsunterschiede hinsichtlich Corona gibt. Dabei gehört das Thema Hygiene neben den Infektionskrankheiten zu einer der wichtigsten Elemente unserer Abschlussprüfung vor dem Gesundheitsamt. Insofern sollten Heilpraktiker in der Lage sein, sich bei den öffentlichen Stellen fachkundig zu informieren. Doch weit gefehlt. Ein Diskurs findet nicht statt. Stattdessen Beschimpfungen ohne Ende vor allem von den Menschen, die sich nur über den Fernseher und das Radio informieren. Ich erlebe wie Heilpraktiker sich freudig sogar ehrenamtlich für das Testen und/oder das Impfen melden, überall stolz vermelden, wenn sie geimpft sind. Etliche machen wohl auch gutes Geld mit den Schnelltests in der Praxis.
Wer finanziell davon abhängig ist, den kann ich da sogar noch gut verstehen. Zu uns in die Sprechstunde kamen Obdachlose, Flüchtlinge, Menschen ohne Arbeit, Alleinerziehende, Drogenabhängige, Behinderte, vereinsamte Menschen und noch einige mehr. Neben den angebotenen Therapien waren die Wahrnehmung ihrer Person und die persönliche Umarmung die wichtigsten Elemente für ihre erfolgreiche Behandlung. Mit Corona verschwand das Lächeln, die Umarmungen fanden nicht mehr statt, das Persönliche kam abhanden. Die sonst beliebte Sprechstunde war über Wochen wie leer gefegt. Gerade die Menschen am Rande unserer Gesellschaft vereinsamten rasant und verloren ihre Hoffnung und den Mut, sich allem zu stellen. Nur noch Wenige trauten sich zu kommen. Das Gespräch wurde zu einem wichtigen Anker. Viele Tränen sind geflossen. Doch das Schlimmste war für mich, dass etliche Kolleginnen sich gravierend veränderten.
Die Patienten und die anderen Kolleginnen wurden wegen Kleinigkeiten massiv angegangen. Sorgfaltspflichten wurden zum Teil vernachlässigt, es ging nur noch um die Hygienevorschriften. Mehrmals hatte ich bei den Verantwortlichen eindringlich darum gebeten, gewisse Missstände zu beseitigen. Dies wurde alles ignoriert. Irgendwann wurde mir klar, dass es nicht (mehr) um das Wohl der anvertrauten Menschen ging, sondern um eine (Selbst-)Darstellung nach außen. Das war der Zeitpunkt meine Mitarbeit zu beenden. Oft wird über unsere Senioren und die Kranken gesprochen, über das Wohlergehen der Kinder zum Glück auch. Was aber nach meinem Erleben völlig übersehen wird, sind die behinderten Menschen in unserer Gesellschaft.
Als Mutter eines geistig und körperlich mehrfach behinderten erwachsenen Sohnes in einer Behinderteneinrichtung erlebe ich Vieles hautnah und persönlich. Mein Sohn kann sich trotz seiner Behinderungen sprachlich gut ausdrücken und seine Erfahrungen schildern. Außerdem stehen wir im engen Kontakt. Als im März 2020 die Seniorenheime geschlossen wurden, waren von heute auf morgen auch die Behinderteneinrichtungen komplett dicht. Unser Sohn vereinsamte zusehends. Ich ließ ihn mein altes Handy zukommen. Mit einigen Problemen konnten wir uns so wenigstens auf einem kleinen Bildschirm sehen. Seine körperliche Haltung wurde immer schlechter, selbst die Sprache wurde immer verwaschener. Von Tag zu Tag erkannte ich immer weniger den fröhlichen lebenslustigen Menschen. Als sich auch nach Wochen nichts besserte, nahm ich zwecks Hilfe und Unterstützung Kontakt zur Lebenshilfe und zu anderen öffentlichen Trägern auf.
Es gab keine Resonanz, man wollte einfach abwarten. Schließlich wandte ich mich mit einem Brandbrief an die Geschäftsführung der Einrichtung unseres Sohnes, dass diese Isolation menschenunwürdig sei. Daraufhin gab es leichte Verbesserungen. Als ich meinen Sohn halb illegal und mit Angst vor Entdeckung in einem Gebüsch in den Arm nahm, weinten wir Beide minutenlang. Danach wollte er mich nicht mehr loslassen. Er hatte inzwischen Biss- und Kratzspuren an den Armen. Auf Nachfrage sagte er mir, dass er sich sonst nicht mehr spüren könne. Er umklammerte mich und versprach mir alles, wenn ich ihn nur mitnehmen würde. Dann ballte er seine Hand, holte damit aus und schlug sich mit der Faust voller Wucht selbst an die Stirn.
Das war der Zeitpunkt, an dem es endgültig reichte. Unser Sohn benötigt wegen seiner Behinderung und der bestehenden Epilepsie eine 24 Stunden Betreuung. Entsprechend mussten wir unseren gesamten Alltag von heute auf morgen komplett auf seine Versorgung umstellen. Das war für uns in Ordnung, auch wenn es sich leichter anhört als es tatsächlich war. Die folgenden 4 ½ Monate hat er bei uns gewohnt. Mit einer Ausnahmegenehmigung konnte er irgendwann wieder in der Behindertenwerkstatt arbeiten. Er nahm wieder an seiner Therapie teil, konnte sich hier im Ort frei bewegen. Seine Mitbewohner in der Einrichtung wurden zeitgleich weiter eingesperrt. Im Herbst wurde uns dann mitgeteilt, dass er wegen der Kosten zurückkommen müsse. Die Ausnahme würde jetzt auch nicht mehr gelten. Danach wurde die Gesamtsituation erst mal entspannter. Wochen später merkte ich am Telefon wie unser Sohn wieder so lethargisch wurde. Es stellte sich heraus, dass die Bewohner der Einrichtung nunmehr rigoros dazu angehalten wurden, eine Maske zu tragen und Abstand zueinander zu halten.
Da unser Sohn Masken-befreit ist, musste er alleine speisen und hatte auch keinen Kontakt mehr zu seinen Freunden. Mehrere Beschwerden verliefen erfolglos bis ich mich an den Geschäftsführer wandte. Danach sprach man von einem Missverständnis. Selbstverständlich könne unser Sohn auch weiterhin mit den anderen Bewohnern speisen. Die Wohnheimleitung ist eine sehr engagierte und tolle Mitarbeiterin, die wirklich alles versucht für die anvertrauten Menschen da zu sein. Aber was sich die Vorgesetzten bei ihren Besprechungen am großen Tisch da zum Teil ausdenken, ist fern von jeglicher Realität. Im Laufe der Wochen und Monate gab es die eine oder andere Schwierigkeit wegen der Maskenbefreiung unseres Sohnes, aber mit einer vernünftigen Kommunikation ließen sich die Probleme aus der Welt schaffen. Nicht so bei dem Hausarzt unseres Sohnes. Hierzu muss ich ergänzen, dass seit einiger Zeit Grand Mal Anfälle durch eine Hyponatriämie auftreten. Eine Abklärung beim Hausarzt wurde dringend empfohlen. Statt Blutabnahme wurde unser Sohn mitsamt 2 Begleitern der Praxis verwiesen.
Eine weitere Abklärung beim Nephrologen auch wegen plötzlich auftretender hoher Blutdruckspitzen, länger bestehender Probleme beim Wasserlassen und zur Abklärung der Hyponatriämie unterblieb mit dem Hinweis auf die fehlende Maske. Etliche Versuche meinerseits mit dem Hausarzt eine Lösung zu finden scheiterten. Es erfolgte eine Beschwerde an die Krankenkasse, die allerdings auf die Ärztekammer verwies. Die wiederum finden das in Ordnung, dass wichtige Untersuchungen nicht stattfinden nur, weil jemand keine Maske trägt. Nach längerer Wartezeit sollte unser Sohn kürzlich in eine andere Einrichtung ziehen, die auf Menschen mit sozialen Problemen spezialisiert sind. Dort hätte es wesentlich mehr Personal mit einer extra Ausbildung für schwierige Klienten gegeben. Erst war man sehr angetan von unserem Sohn, wir hatten schon die mündliche Zusage. Der Austausch per Telefon und Mail war sehr rege. Als es um ein Impfangebot in dieser neuen Einrichtung ging und wir das dankend wegen einer bestehenden Vorgeschichte ablehnten, kam NICHTS mehr, völliges Schweigen. Wir haben mehrfach die Leiterin der neuen Einrichtung angeschrieben, keine Antwort, keine Reaktion mehr. Unser Sohn sollte die anderen Bewohner kennenlernen. Hierzu sollten die Mitarbeiter der betroffenen Wohneinheit vorher informiert werden. Dies ist nicht geschehen. Wir mussten alles selbst klären.
Schließlich war unser Sohn zweimal zu Besuch. Beim ersten Mal ging es ihm nicht gut, er hatte eine kleine Absence und musste den Besuch abbrechen. Beim zweiten Mal war ich in der Nähe. An dem Tag war alles bestens. Dennoch haben wir wenige Tage danach eine Absage für den freien Platz erhalten mit dem Argument, dass unser Sohn von den meisten Bewohnern abgelehnt worden wäre. Es wurden uns auch zwei Beispiele genannt, die im Grunde fadenscheinig waren. Dies bestätigte mir im Gespräch auch die Leiterin der bisherigen Wohneinheit. Unser Sohn wurde also mit der offiziellen Begründung abgelehnt, dass er soziale Probleme hat und das in einer Einrichtung, die genau darauf ausgerichtet ist. Merkwürdig ist in dem Zusammenhang die fehlende Kommunikation nach der abgelehnten Impfung. Aber wahrscheinlich ist das alles nur Zufall.
Die neue Einrichtung hat uns gut 6 Wochen hingehalten bis diese Ablehnung kam. Dies ist nur ein kleiner Teil dessen was wir mit unserem Sohn erleben. Das sonst wöchentlich stattfindende Treffen der behinderten Menschen gibt es seit Corona gar nicht mehr. Ausgrenzungen in der Behindertenwerkstatt wegen der fehlenden Maske sind an der Tagesordnung. Bevor es überhaupt zur Impfung kam, wusste der Chef meines Sohnes schon Bescheid und versuchte uns von einer Impfung zu überzeugen. Datenschutz heutzutage – völlig uninteressant. Es ist heute schwieriger denn je einen Menschen mit Behinderung zu schützen.
Epilepsie
Ich muss jetzt tatsächlich ein bisschen ausholen und wahrscheinlich zwischendurch Pause machen müssen. Könnte jetzt schon wieder heulen. Meine persönliche Geschichte ist leider nicht so schnell erzählt. Vor ca. 7 Jahren wurde mir aufgrund einer Epilepsie das halbe Gehirn entfernt. Ich befand mich sehr lange, eigentlich bis heute, im Rehabilitationsprozess. In meinem Beruf als Ergotherapeutin kann ich seither nicht mehr arbeiten. Dabei habe ich die Ausbildung erst ein Jahr vor der Operation abgeschlossen. Als Corona losging und ich noch davon ausging, das in wenigen Tagen die halbe Menschheit ausgerottet werden würde, das Patienten auf dem Weg ins Krankenhaus qualvoll verenden, meldete ich mich freiwillig. Ich wurde schnell angerufen und hatte meinen Einsatz in einem Pflegeheim, das später aufgrund der hohen Sterblichkeit traurige Berühmtheit erhalten würde. 45 Menschen sind in der 1. Welle dort gestorben, aber vermutlich einige auch durch Vernachlässigung.
Die Personalsituation war eine Katastrophe, aber da war ich noch regierungskonform und stellte keine Fragen. Ich hatte also eine doppelte Belastung, arbeitete tagsüber im Homeoffice und fuhr dann ins Heim. 12 bis 13 Stunden am Tag war nicht selten. Im Heim machte ich mehrere „Umzüge" mit. Positive mussten von negativen getrennt werden. Dazwischen immer Betten und Kleidung von verstorbenen. Demente die nicht wussten was passiert und warum. Mit Mundschutz und wir im Vollschutz, nichts drunter, weil es so heiß war, keine Schleusen, abwerfen auf der Station und dann halbnackt durch das ganze Heim. Wir erkannten uns untereinander nicht, also schrieben wir die Namen und Beruf des anderen hinten auf die Anzüge. Die Personalsituation war katastrophal, alle ständig in Quarantäne.
Einmal musste ich mit einer Fachkraft ca. 20 bis 30 Patienten versorgen. Alles: waschen, umziehen, Bespaßung, Essen anreichen, Betten frisch beziehen usw. Abends bin ich nur noch ins Bett gefallen. Im April ist dann meine Katze verstorben, sie musste eingeschläfert werden, nachdem wir 16 Jahre miteinander verbracht hatten und sie sehr oft der Grund dafür war, das ich es so weit geschafft habe. Also begann ich abends auch noch zu trinken, weil ich den Schmerz betäuben wollte, hat nicht geholfen. Im Juni war mein Einsatz vorbei, vor allem weil ich auch wieder ins Büro fuhr. In der ganzen Zeit hat mein Freund mich immer wieder überzeugen wollen, das alles anders ist als es scheint. Aber ich hatte keine Zeit und zu viel zu tun, um ihm in Ruhe zuzuhören. Langsam kam mir aber auch alles komisch vor, spätestens als das Kindergeld erhöht wurde, fing ich an nachzudenken.
Woher kam plötzlich das ganze Geld? Warum ging das vorher nie? Am 29.08. waren wir auf der Großdemonstration in Berlin. Mein Freund, weil er hin wollte und ich, weil ich die ganzen „Leugner" mit eigenen Augen sehen wollte. Es war bombastisch! All diese friedlichen Menschen! Die Berichterstattung schockierte mich daraufhin. Alles woran ich immer geglaubt hatte, musste ich neu überdenken. Mein Herzschlag war permanent extrem hoch, meine Ohren rauschten, immer hatte ich Angst gleich einen Anfall zu bekommen. Eine Kollegin, der ich mich anvertraute, wies mich ab. Seit September bin ich jetzt krankgeschrieben, total überlagert von vielen neuen Informationen. Meine Stelle ist mittlerweile wieder ausgeschrieben, da ich sowieso die Abteilung wechseln wollte. Also muss ich mich wohl so lange krank melden. Fernsehen gibt’s bei uns nicht mehr. Den Pflegebonus hat es nicht gegeben und wie das Personal bezahlt werden soll, welches zusätzlich gebraucht wurde? Warum denken die Leute nicht mehr selber? Stört es niemanden oder kommen alle so klar?
Wie erschreckend, und am schlimmsten: gerade in dem Moment, wo ich wieder angefangen habe zu leben, wo ich alles machen konnte, was ich will – da wird es mir verboten oder erschwert? Wir hocken hier jetzt seit 13 Monaten aufeinander, haben uns zweimal mit Freunden getroffen, Fitnessstudio gekündigt, weil ich kein Bock habe auf einen Termin, wenn ich zum Training will, keine Umkleidekabine, kein Fußball. Der Fußball, der jetzt geht, ist nur Opium fürs von Volk. Ich mache gar nichts mehr. Meine Geschwister haben mich abblitzen lassen. Ich habe Leute einsam sterben sehen, mit anderen, die sie nicht erkannten (Vollschutz) und alle interessieren sich nur für den MSM Scheiß? Nun ist alles nur noch schlimmer geworden, ich werde nie wieder zurück in die Pflege gehen, obwohl ich dort so glücklich war. Ich war immer froh, die Bewohner durch die Ergotherapie ein wenig ablenken zu können, aber das findet ja gar nicht mehr statt. Man darf als Ergotherapeutin entweder mit in die Grundpflege oder testen. Pest oder Cholera.
Abschied nehmen nur mit Schnelltest
Eine über 90-jährige Dame lag im aktiven Sterbeprozess. Sie war Corona positiv getestet (allerdings hatte sie auch eine bakterielle Superinfektion sowie akutes und chronisches Nierenversagen), aber keine respiratorischen Probleme im klassischen Sinne, allerdings O₂ Gabe (ca.5l/h). Sie wurde nicht auf Palliativstation aufgenommen, sondern auf unserer „Coronastation". Die Enkel und Enkelinen durften einmalig kommen, um sich zu verabschieden, mit vorheriger Abnahme eines Schnelltests (sonst kommt man als Besucher generell nicht ins Haus). Die Tochter war in vorsorgliche Quarantäne gesteckt, durfte also erstmals nicht kommen. Dann erhielt sie ihr Ergebnis des PCR Testes, negativ! Das hatte geheißen sich doch verabschieden zu können, allerdings alleine ohne irgendjemand unterstützend an ihrer Seite zu haben. Das schien ihr unmöglich. Da ich aber mit einer Enkelin (die ich persönlich kenne) meiner Patientin im telefonischen Kontakt stand, erlaubte ich ihr und einem weiteren Enkel erneut zu kommen, allerdings aber über den Hintereingang (ohne Genehmigung, ohne Absprache mit irgendwem). Dann konnte sich die Tochter doch dazu durchringen, sich von ihrer geliebten Mutter persönlich zu verabschieden. So kam sie ganz offiziell über den Haupteingang mit ihrem negativen PCR Testergebnis (keine 24 h alt), dieser wurde jedoch nicht anerkannt, das hieß für sie sich noch einem Schnelltest unterziehen zu müssen, 15 min. plus Wartezeit. Als sie dann endlich oben ankam, war meine Patientin, fünf Minuten zuvor verstorben – zum Glück, verstarb sie nicht alleine.
Die Tochter musste ich vor dem Zusammenbrechen bewahren, denn ihr versagten die Knie, ich hielt sie von hinten und konnte sie so stabil halten. Sie verabschiedete sich dann im Kreis ihrer Verwandten, von ihrer Mutter und sie verließen dann nach zwanzig Minuten, gemeinsam das Haus über den Hintereingang! Erst dann machte ich die Meldung an die zuständige diensthabende Ärztin, dass meine Patientin verstorben sei. Das hat mich sehr betroffen gemacht, dass es in einem so klaren Ausnahmefall nicht möglich ist, fünf gerade sein zu lassen und das in einem christlichen Haus. Für die Anordnung des Schnelltestes wurde der Chefarzt persönlich angerufen und er ordnete es so an. Unglaublich unmenschlich!
180 € im Impfzentrum? Nein danke
Hallo. Ich bin frisch approbierte Ärztin und habe mich sehr gefreut, meine Weiterbildung in der Kinderheilkunde anzufangen! Motiviert habe ich etliche Bewerbungen geschrieben, auf die aber entweder keine oder negative Rückmeldungen kamen. Kinderkliniken verhängen Einstellungsstopps, große Gemeinschaftspraxen stehen kurz davor, angestellte Ärzte zu entlassen, weil seit Beginn der Pandemie ein deutlich geringerer Zulauf besteht. Das Lustige daran ist, dass sich keiner in meinem Bekanntenkreis vorstellen kann, dass es momentan schwierig ist, als Arzt in dieser grausamen Pandemiezeit einen Job zu finden. Aber meinen Freunden geht es in anderen Städten, mit anderen Fachrichtungen und auch im Ausland gerade nicht anders. Auf der einen Seite ist das sehr frustrierend, auf der anderen Seite könnte ich es mir auch nicht vorstellen, als Ärztin aktiv in das Test- und Impfgeschehen oder in die Nachverfolgung von Infektionsketten eingebunden zu werden. Nun bin ich seit ein paar Monaten als Ärztin arbeitslos. Das Unverständnis, das mir auch entgegenschlägt, wenn ich das Angebot für 180 € im Impfzentrum zu arbeiten, ausschlage, ist groß. Keiner möchte sich anhören, warum ich nicht hinter diesen Impfungen (vor allem, wenn es um Menschen geht, die nicht der Risikogruppe angehören oder um Kinder, an denen die Impfung in einigen ausländischen Staaten schon innerhalb von Studien getestet wird) stehe. Keiner möchte wissenschaftlich fundierte Studienergebnisse hören, wenn sie nicht mit dem allgemein herrschenden politischen Kurs zusammenpassen. Am meisten aber fehlt mir der Austausch mit Kollegen, Freunden aus dem Studium und Gleichaltrigen (30 Jahre), die ähnlich denken. Meinen Traumjob gerade als Berufsanfängerin nicht ausüben zu können, ist grausam. An manchen Tagen verliert man den Mut und malt sich unschöne Zukunftsszenarien aus. Aber ich möchte das alles, was momentan geschieht, als Ärztin nicht unterstützen, ich möchte diesen Wahnsinn nicht mitmachen, vor allem, wenn es um die Kinder geht, mit denen ich später einmal arbeiten möchte.
Bester Chef der Welt
Hallo, ich bin auf eure tolle Gruppe „Pflegekräfte und Krankenhauspersonal für Aufklärung" gestoßen und möchte euch gerne meine Geschichte erzählen. Kurz zu mir: ich bin 34, Krankenschwester und hab mir auch den Pflegewissenschaften-Bachelor angetan. Das Krankenhaus hat mich schon in der Ausbildung verschreckt, weshalb ich nach dem Examen ausschließlich in der ambulanten Pflege gearbeitet habe. Seit knapp 3 Jahren bin ich bei einem recht kleinen ambulanten Pflegedienst (ca. 20 Pflegefachkräfte und -helfer) angestellt. Bis zuletzt war ich eine beliebte Arbeitnehmerin, immer da, immer bereit usw. Am 15. Dezember 2020 beschloss die Bundesregierung das Einführen der Testpflicht für uns Pflegekräfte.
Am 22. Dezember kam das Testequipment in unserer Firma an. Ein Tag zuvor, am 21., habe ich das Gespräch mit PDL und Chef/Geschäftsführer gesucht und mitgeteilt, dass ich nach reiflicher Überlegung zu dem Schluss gekommen bin, dass ich mich leider nicht testen lassen werde/kann/möchte. Ich wies meinen Chef darauf hin, dass er mich in der Folge wohl unentgeltlich freistellen müsse, dass ich mir das auf Dauer natürlich nicht leisten könne und dass wir deshalb am besten jetzt schon über Kündigung sprechen sollten. Er war außer sich, er wolle mich als Arbeitnehmerin nicht verlieren, er wolle von Kündigung nichts wissen und ich solle bitte nichts unternehmen, er würde sich etwas einfallen lassen. Am 24. Dezember das nächste Gespräch. Er fragte, ob ich mich nicht doch testen lassen würde, ich verneinte. Nichts passierte, ich arbeitete bis 14. Januar ganz normal weiter.
Im Dienstplan war ich sogar schon bis Ende Februar voll verplant. Am 12. Januar habe ich nochmals das Gespräch gesucht, weil es mir komisch vorkam, dass gar nichts passiert. Ich sprach ihn wiederholt darauf an, dass er etwas unternehmen müsse. Er sagte mir, er hätte es an die zuständige Behörde „weitergeleitet" und diese habe sich noch nicht gemeldet. Am 14. Januar das letzte persönliche Gespräch mit ihm in Form eines Telefonates. Er teilte mir in diesem mit, dass sich das Ordnungsamt XY nun gemeldet habe, dass ein Ordnungswidrigkeitsverfahren und ein Gefahrenabwehrverfahren gegen mich eingeleitet werden, dass Zwangsmittel gegen mich vollstreckt werden und dass es gut sein kann, dass die Woche noch die Polizei vor meiner Tür steht. Das solle er mir von der Behörde ausrichten und mich fragen, ob ich mich nun endlich testen lasse oder aber kündige, dann nämlich würde die Behörde von dem allem absehen. Ich war so erschrocken und aufgebracht, hab gezittert und gesagt, dass mir hier gerade gedroht wird und er mir die Pistole auf die Brust setzt, obwohl ich versucht habe alles fair ablaufen zu lassen. Ich hab dann gesagt, dass ich kündige, denn ich wusste ja, dass mündlich nichts gilt im Nachhinein. Ehrlich gesagt, ich war total überfordert und fragte ihn wie er sich das mit der Kündigungsfrist vorstellt.
Er sagte ich solle mich krankschreiben lassen, das Telefonat war nur absurd. Ich bin seitdem krankgeschrieben, nicht gekündigt. Aber das Ordnungsamt XY hat ein Bußgeldverfahren veranlasst. Ich soll 500 € Bußgeld + 30 € Auslagen bezahlen. Vorgeworfen wird mir, dass ich die Testung verweigert habe. Ich hab zusammen mit einer Anwältin für Aufklärung Einspruch eingelegt. Am Bußgeldverfahren wird vonseiten der Stadt XY festgehalten, weshalb mein Fall nun an die Staatsanwaltschaft XY ging. Jetzt heißt es abzuwarten. Mittlerweile konnte ich Einsicht in die Akte nehmen. Daraus geht hervor, dass mein Chef mich nicht nur angezeigt, sondern auch gleich noch seinen Verdacht ich wäre der Querdenker-Szene zuzuordnen und würde Verschwörungstheorien über Testungen aufstellen, gemeldet hat. Dazu sage ich nur, dass ich keiner einzigen Szene angehöre. In den Gesprächen habe ich die Test-PFLICHT kritisiert und angesprochen, dass PCR-Tests zur klinischen Diagnostik nicht zugelassen sind, obendrein noch eine feste Fehlerquote haben und zweimaliges Testen in der Woche auch irgendwie keinen Sinn ergibt. That’s it.
Toxische Beziehung mit dem Arbeitgeber
Guten Morgen, ich würde mich hier gerne einbringen. Bin Pflegefachkraft im ambulanten Dienst, als auch in der individuellen Schwerstbehindertenbetreuung (1:1 Besetzung), in einem Betrieb der Wohlfahrtspflege tätig. Ich bin eine absolut zuverlässige Kraft. Bei meinem direkten Vorgesetzten bin ich nicht sonderlich beliebt, da ich meine Rechte kenne und diese auch durchsetzte! Ich habe mir im Frühjahr 2020 auf meine zu tragende Maske „LÜGE" geschrieben. Mein Vorgesetzter versuchte mich mundtot zu machen, bzw. mir fristlos zu kündigen. Von mir wurde ein Anwalt eingeschaltet (Recht auf freie Meinungsäußerung). Hier gegen konnte mein Vorgesetzter nichts machen. Somit war das Arbeitsverhältnis vollends zu einer toxischen Beziehung mutiert. Nach ständigen Gängeleien seitens meines Vorgesetzten, reichte ich zum 15.04.2021 die Kündigung ein! Natürlich nicht ohne ein vorangegangenes psychiatrisches Gutachten, dass mir bescheinigt diesen Arbeitsplatz aus gesundheitlichen Gründen zu kündigen! Dies ist ein wichtiger Faktor um ohne Sperrfrist nahtlos Arbeitslosengeld zu beziehen. Mein Arbeitgeber fährt eine Impfkampagne mit dem Spruch "️Ich lass mich impfen"️. Für mich habe ich entschieden, mich weder testen noch impfen zu lassen. Unter diesen Bedingungen werde ich in diesem Beruf nicht mehr arbeiten. Da ich mir nicht gerne den Mund verbieten lasse, bekam unter anderem auch die Geschäftsleitung außer meiner offiziellen Kündigung noch ein inoffizielles Kündigungsschreiben. FÜR MICH STEHT FEST, ICH WERDE IN DIESES MENSCHENVERACHTENDE SYSTEM KEINE WEITERE ENERGIE MEHR GEBEN!
Beste Chefin der Welt
Ich bin Krankenschwester in der internistischen Funktionsdiagnostik. Ein Erlebnis, das mich immer noch beschäftigt und mein Handeln prägt möchte ich vorab erzählen: Ich hatte eine mir bekannte Patientin, die nach einem Apoplex stark kognitiv eingeschränkt ist aber dennoch über ihr Art sehr deutlich kommuniziert. Eine Kollegin versuchte, sie mit Mundschutz auf dem Gesicht für die Gastroskopie vorzubereiten. Die Patientin schrie und drehte den Kopf weg – eine Reaktion, die überhaupt nicht üblich ist für sie. Die Kollegin wusste nicht weiter und fragte mich, was wir machen sollten. Ich habe versucht, mit der Patientin zu sprechen – sie schrie und schlug um sich. Erst dann fiel mir ein, den Mundschutz abzunehmen. Der Blick der Patientin hellte sich plötzlich auf und sie ließ sich entspannt vorbereiten. Am Anfang der „Pandemie" wurden die Empfehlungen zum Tragen eines Mundschutzes noch nicht so streng gesehen. Das hat sich inzwischen geändert. Ich habe heute gedacht, ich höre nicht richtig. Ich habe eine Patientin auf dem Tisch gehabt, die großen Respekt hatte vor der Sedierung. Sie fragte mich, was der Unterschied zwischen einer Sedierung und einer Narkose sei. Ich habe es ihr erklären wollen, sie verstand mich leider mit der FFP2-Maske nicht. Also habe ich ca. 3 Meter Abstand genommen und die Maske herunter genommen, um zu erklären und der Patientin die Angst zu nehmen. Meine Chefärztin betrat den Raum und sah mich. Sie lief zunächst an mir vorbei. An einer Stelle des Saals, an der die Patientin sie nicht mehr sehen konnte und deutete mir mit einer sehr eindringlichen Geste, ich solle die Maske hoch nehmen. Ich sagte „Alles ist in Ordnung, ich halte Abstand" – wohl bemerkt lag die Patientin ebenfalls dort mit FFP 2-Maske – sie sagte „Nein – Maske hoch". Etwa 10 Minuten später klingelte mein Telefon und sie rief an – ich ahnte, was sie besprechen wollte. Dass es aber so persönlich werden würde, dachte ich nicht. Sie sagte zu mir „Sie tragen ihre Maske, wenn sie mit einem Menschen in einem Raum sind! Das ist eine Dienstanweisung, darüber diskutiere ich nicht und es ist mir egal, ob sie Abstand halten. Sie gefährden die Patienten sowieso schon, weil sie nicht geimpft sind!" Ich war sprachlos – was soll man zu so einem Abgrund noch sagen. Ich bereue meine Entscheidung immer noch nicht und war noch nie zufriedener damit, das Zeug abgelehnt zu haben. Aber das hat mich sprachlos gemacht!
Spital – Quarantäne – Spital – Quarantäne
Hallo alle zusammen, ich habe mich bereits vor einer Weile schon mal zu Wort gemeldet. Ich bin 31 und arbeite in einer Arbeitnehmerüberlassung. Für mich ist es momentan als alleinerziehende Mutter von zwei Kindern allgemein sehr schwer, stark zu bleiben. Meine Tochter leidet unter den ständigen Schließungen der Schule und mein Sohn will eigentlich gar nicht mehr in die Kita da er dort mit rotem Absperrband von Freunden aus anderen Gruppen getrennt wird. Ich war bis Ende April in der Intensivpflege eingesetzt und habe viele Vorwürfe bekommen da ich mich nicht habe impfen lassen. Mittlerweile bin ich in einem kleinen Pflegedienst im betreuten Wohnen und bin glücklich, gleichgesinnte um mich zu haben. Es sind 4 Kolleginnen, die ebenfalls die Impfung ablehnen und es wird so akzeptiert wie auch bei mir. Die Leitung ist zwar sehr Corona geprägt aber belässt jedem seine Meinung. Was ich jedoch jetzt als sehr belastend empfinde, ist die Situation der Patienten. Es sind alles sehr rüstige und fitte Damen und Herren, doch wenn diese zur Kontrolle ins Krankenhaus müssen, haben sie danach 14 Tage Quarantäne, egal wie die Tests die alle zwei Tage gemacht werden, ausfallen. Diese Patienten (im Haus betrifft es momentan 4) sind traurig, einsam und beklagen sich darüber, nicht zu wissen wie lange sie noch leben und das ihnen am Ende des harten Lebens auch noch die Familie genommen wird.
Ich bin entsetzt, wie einige Patienten sprechen. Ein Patient sagt gestern Abend zu mir, er hat seine Frau vor 4 Wochen an den Krebs verloren und seit dem ist er zum zweiten Mal in Quarantäne, er wünscht sich jetzt einfach zu sterben, er darf ja nicht mal seine Tochter sehen. Er hat ja nichts mehr. Ich versuchte ihn auf andere Gedanken zu bringen und gut zuzureden das die 14 Tage bald um wären. Darauf hin antwortete er, er wisse das aber den Tag nach der Quarantäne habe er erneut einen Termin in der Klinik wegen der Einstellung seiner Madopar Pumpe und müsse dann eh wieder zwei Wochen für sich alleine hin vegetieren, trotz der beiden Impfungen die er erhalten hat. Auch ein Gespräch mit der Leitung hat keine positiven Auswirkungen gehabt. Ich weiß wir sprechen hier viel über die Situation der Pflegekräfte, aber ich leide mittlerweile viel mehr unter der Situation der Patienten, welche auch äußern, das sie sich wie ein Virus fühlen, da sie nur mit Kittel, MNS und Handschuhen betreut werden. Die Menschlichkeit für diese Menschen ist im letzten Jahr gestorben und das tut mir sehr weh. Die Generation die Kriege, Wiederaufbau und DDR und was sonst noch alles mitgemacht hat, werden jetzt vereinsamt. In meinen Augen ist dies eine professionelle Form des Hospitalismus und dieser wird bewusst umgesetzt. Ich denke an alle pflegebedürftigen denen jetzt der letzte Halt genommen wird und appelliere an euch alle, mit viel Liebe, Geduld und Kraft für diese armen Menschen da zu sein und auch mal mehr Zeit zu investieren. Ich bin entsetzt und enttäuscht von den Zuständen, die hier im Land herrschen. Meine Patienten leiden, meine Kinder leiden und ich stehe bei allen und versuche keine Träne zu zeigen und alle aufzufangen. Ich wünsche euch allen viel Kraft für die Zukunft und bleibt euch treu.
Sozialer Druck
Hallo an alle und vielen Dank für das Forum und alle die sich daran beteiligen. Es tut gut zu sehen, dass sich Menschen engagieren. Hier nun zu meinen Erlebnissen mit Corona und den Maßnahmen. Ich arbeite seit 3 Jahren als Pflegefachkraft in einem Wohnheim für Menschen mit psychischer Behinderung. Ich habe am Anfang noch gedacht es wird alles halb so wild. Wir betreuen 20 schwer chronifizierte Menschen auf drei Etagen des Hauses und sind im Grunde seit drei Jahren immer mit einer ganzen Fachkraftstelle im Team unterbesetzt, ich musste selber ziemlich am Anfang mit einer leichten Erkältung für zwei Wochen in häusliche Quarantäne, es folgten dann andere Kollegen wegen Kontakten oder Kontakten von deren Kindern etc. Die Bewohner dürfen sich jetzt nur noch in ihren Gruppen aufhalten und müssen mit Masken im Flur laufen und zur Lebensmittelausgabe. Insgesamt ist die Wirkung der Maßnahmen katastrophal, aufs Team, auf die psychische Stabilität der Bewohner und es geht allen stark an die Gesundheit.
Es war sehr lange nicht möglich Besuch im Haus zu empfangen, ich konnte einer manisch-depressiven Bewohnerin, die seit Jahren relativ stabil war jeden Tag die Verschlechterung ihres Zustandes ansehen, weil ihre Familie sie wegen der Tests nicht besuchen kam. Sie kippte folglich vollkommen in eine manische Phase, lief ohne Schuhe durch die Stadt, sie hat davon heute noch eine offene Stelle am Fuß, war dann wochenlang in Psychiatrie zur Stabilisierung und hat seitdem echt stark abgebaut. Dann somatische Zusammenbrüche, in der Gruppe umgekippt, Clostridien im Krankenhaus geholt und sie ist wirklich nur noch ein Schatten ihres Selbst. Es tut einem in der Seele weh. Einen anderen Bewohner hatte ich nach jahrelangen Rückzug ins Zimmer mit Paranoia und Angstzuständen vorher so weit im Vertrauen, dass er mit mir in die Stadt gegangen ist, zum Arzt gehen konnte und auch mal ein paar schöne Tage hatte, wie er sagte. Aber seit den Maßnahmen, völlige Dekompensation. Rückzug, wollte nicht essen und trinken, hat mittlerweile Untergewicht. Auch mehrfach in die Klinik, psychiatrische und somatische, Fähigkeiten gehen vollkommen verloren. Ein Bewohner hat mir erzählt, wenn er die Nachrichten und das alles mit dem Lockdown und den Impfungen im Fernsehen sieht und sich dann vorstellt, dass er als Versuchskaninchen für die Pharma missbraucht wird, er unerträgliche Zustände der Identitätszersetzung erleben würde, die die ganze Nacht andauern und ihn quälen würden. Seine Arbeitsstelle wurde geschlossen und er ist den ganzen Tag im Zweierapartment mit seinem Mitbewohner und regrediert total. Es wurden dann später Bewohner aus dem Haus „ausgesiedelt" in Appartements vom nahen Schwesternwohnheim, weil sich die Meinung etabliert hatte sie würden draußen ihre Verwandten besuchen, bzw. bei Außenkontakten die Maske nicht richtig tragen und die Hygiene nicht einhalten.
Das wurde erst aufgehoben, nachdem einer das Apartment relativ zerlegt hatte und der andere da er davon psychotisch wurde im Wahn die Polizei angerufen hatte und erzählt hat, bei ihm wäre jemand ermordet worden. Hinsichtlich der Impfungen wollten auch erst viele nicht, wurden aber durch unseren mittlerweile „softautoritären" Sozialarbeiter, der sich jetzt irgendwie andauernd ostentativ im Dienstzimmer aufbaut, um seine, zumindest von ihm so erlebte, überlegene Fachlichkeit und Wissenschaftlichkeit durch Abwertung von allem und jedem der auch nur irgendwas an den Maßnahmen kritisch sieht darzustellen. Er tut dann immer so als würde er das ja alles verstehen (weil er wohl studiert hat) und es kommen dann so Aussagen wie, „Die Wissenschaft lebt ja grundsätzlich vom Konsens. [sic]" dabei raus. Habe auch eine Weile studiert und da was anderes gelernt. Aber gut. Ich habe mich durch sozialen Druck letztlich auch mit AstraZeneca impfen lassen, mir ging es vier Tage so dreckig, dass ich mich kaum in die Dusche getraut habe. Habe mit meinem Hausarzt gesprochen und er sagte, bei AstraZeneca wären die Nebenwirkungen nach der ersten Gabe und bei BioNTech nach der zweiten Gabe. Dann ist das passiert, wovor ich schon seit Wochen Angst hatte. Meine 91-jährige Großmutter, in gutem Zustand mit Herzschrittmacher, hat ihre zweite Dosis Biontech bekommen. Sie ist am nächsten Morgen mit Herzstillstand zusammengebrochen, wurde mit mehreren Rippenbrüchen reanimiert und kam dann auf die Intensiv, Lungenembolie, plötzliches totales Nierenversagen und Intubation. Aber laut den Ärzten da hat es natürlich nichts mit der Impfung zu tun. Haben die Lebenserhaltung dann abstellen lassen, weil sie kein Vollpflegefall hätte werden wollen. Mehr kann ich nicht sagen, reicht wohl auch.
Arztwechsel kann hilfreich sein
Hallo ihr Lieben Mitdenker, Mitfühler und Gedankenwälzer, ich melde mich heute, schon zum dritten Mal hier in dieser fantastischen Runde. Ich bin seit 27 Jahren als Hebamme in einem Stadtspital in Österreich tätig. Ich bin schockiert, deprimiert, fassungslos, manches Mal mundtot oder gelähmt. Ich war in meinem Leben noch nie so enttäuscht von einer Berufsgruppe, wie jetzt von uns Hebammen, von „Gesundheits-" und Krankenhausschwestern und Ärzten. Was ist bitte los mit uns Menschen? Bei uns im Haus wurde seit September, wöchentlich im hinteren Nasen Gewölbe abgestrichen, Dienstanweisung. Dazu möchte ich erwähnen, dass ich im Nachhinein erfahren habe, dass es pro abgestrichener Nase 10 € von der Wirtschaftskammer gab. Das sind bei uns fast 10.000 € in der Woche! Hut ab, wie leicht man an Geld kommt. Korruption, sag ich da nur noch und das auf die Gesundheit, physisch und psychisch, der Mitarbeiter. Danach wurde Impfpropaganda gemacht, mit strahlenden Mitarbeitern, die den Daumen in die Höhe streckten, mit der Überschrift ICH BIN DABEI. Daraufhin ging ich zur Personalvertretung und habe mich beschwert, dass für eine Notfallzulassung nicht propagiert werden darf und ich mein Foto mit Daumen runter aufhängen möchte, mit den Nebenwirkungen. Daraufhin meinte der, das würde in eine Kündigung münden. Weil ich mich nicht testen lasse, gehe ich jeden Dienst mit Bauchschmerzen arbeiten. Eigentlich erwarte ich in jedem Dienst einen Anruf vom Pflegedienstleiter oder Betriebsarzt zum Gespräch, dass ich ein potenzieller Gefährder des Systems wäre und das erste Mal gemahnt werde.
Weil es mir enormen Druck bereitet, hoffte ich auf Verständnis meines Hausarztes. Ich habe von Nötigung, Druck, Schmerzen bei Testung und der Impfung geredet, die ich mir auch nicht geben lassen möchte. Mit meiner Einstellung zu Covid, meinte der, könne ich mich eh gleich umbringen. Bin in Tränen ausgebrochen. Gott sei Dank fühle ich mich meistens stabil. Das gute ist, dass ich dadurch einen Wechsel gemacht habe und der jetzige Hausarzt gleich denkt wie ich. Er trägt keine Maske und gibt mir die Hand zur Begrüßung. Er hat ein Attest zur Maskenbefreiung und desinfiziert sich die Hände vor dem Handschlag. Er hat die drei Wellen der Pandemie Coronafrei überstanden! Er hat nicht mal Antikörper im Blut, wie gibts denn das, bei einem Arzt, der an vorderster Front steht, in der Grippezeit? Er hat zwei Anzeigen laufen, von Patient und Ärztekammer. Einmal war er schon zu einem Disziplinarverfahren geladen. Alles wegen Covid-19. Heute habe ich die ganze Nacht durch geheult, weil der Mensch, der mir hilft, vielleicht verurteilt wird. Was ist hier los? Ich beiße die Zähne so fest aufeinander, dass ich eine sehr schmerzhafte Kieferentzündung entwickelt habe.
Einen Fall, auf meiner Station, möchte ich noch erzählen. Eine Krankenschwester, 55-jährig, Anfang Jänner und Anfang Februar Biontech/Pfizer geimpft, hat 7 Wochen später, Kopfschmerzen, Übelkeit, Fieber, Müdigkeit entwickelt. Labor, Leberwerte erhöht. HIV, HERPES, HEPATITIS A, B, C, abgenommen. Was sonst noch weiß ich nicht. Generierter Herpes diagnostiziert. MRT, Leberwerte bleiben hoch, keine vergrößerte Leber, Milz, Gallenblase ok. Täglich Blutabnahme. Primar möchte als Letztes noch Hepatitis E abnehmen. Tatsächlich HEPATITIS E. Von der Impfung könne das kaum kommen. Meint er dann, aber bestätigt trotzdem, dass er das noch nie hatte in seiner Karriere als Internist, die in zwei Jahren in der Pension mündet. Austria Statistik sagt, 2019 gabs 80 Fälle in ganz Österreich (9 Millionen Einwohner) und in meinem Bundesland 0 Personen. Von wo soll sie es haben? Man durfte nicht reisen und essen gehen. Rohen Fisch mag sie nicht! Evtl. von verunreinigtem Impfstoff, oder dem vielen Abstreichen mit Stäbchen, die in China produziert werden? Ich bin empört, ich habe Angst, in welche Richtung wird das gehen? Früher hatte ich manchmal das Gefühl, ich stehe mit einem Fuß im Gefängnis, heute habe ich einen Fuß schon raus aus dem Gesundheitswesen. Es wird auf eine Umschulung meinerseits hinauslaufen. In so einer dreisten Mafia will und kann ich nicht mehr mit gutem Gewissen arbeiten. Empört euch, dass ihr nicht krank werdet, in einem System, das Gesundheit verspricht.
Impfdruck-JoJo
Hallo Ihr Lieben. Ich lese hier schon eine ganze Weile mit. Ich arbeite seit 20 Jahren als Krankenschwester, seit 14 Jahren in der ambulanten Pflege. Sehr früh in der ersten Welle, bekam ich ein Interview von Prof. Dr. Wodarg geschickt, bevor es bei YouTube gelöscht wurde. Daraufhin fingen mein Mann und ich an die Zahlen kritisch zu betrachten. Unsere Patienten hatten sehr große Angst, nicht nur vor der Erkrankung, nun auch vor uns. Wo es ihnen möglich war, wurden unsere Einsätze abgesagt. Wir machten also Minusstunden. Dann kam die Maskenpflicht. Ich nähe leidenschaftlich gerne und wurde gefragt, ob ich nicht für die Station nähen möchte. Dies habe ich kategorisch abgelehnt und nur für mich und meine Familie genäht. Wir waren quasi in Arbeitsquarantäne. Wir pendelten nur hin und her, wollten natürlich unsere Alten nicht gefährden, machten nichts mehr in der Freizeit, außer spazieren gehen. So schleppte sich der Alltag hin, dann traten die ersten Fälle bei den alten Menschen auf und auch insgesamt 4 Schwestern infizierten sich, hatten leichte bis mittelschwere Verläufe. Auch bei unseren Alten ist niemand daran gestorben. Die Kolleginnen, die genesen wiederkamen, wurden quasi wie Überlebende eines Krieges gefeiert. Als die Maßnahmen immer unsinniger wurden und ein Kollege und ich darauf aufmerksam machten und auch die Zahlen kritisch hinterfragen wurden wir als Aluhutträger bezeichnet. Dann kam endlich die Lösung in Form von der Impfung, alle gingen brav los, bis auf 3. Nach der AstraZeneca Impfung brach dann der Laden zusammen. 80 % hatten so starke Reaktionen, dass sie sich krankschreiben lassen mussten. Es war mein freies Wochenende und ich bin nicht eingesprungen.
Am Montag kam es daraufhin zu heftigen Anfeindungen und wirklich doofen Bemerkungen. Der Impfdruck wurde kurz erhöht, flachte wieder ab und stieg nochmal vor der 2. Impfung an. Da war es so heftig, dass ich Hypertonie entwickelte und zu meinem Hausarzt ging, der ziemlich schnell erkannte, dass es Stress war. Er riet mir ruhig zu bleiben, mich auf keinen Fall impfen zu lassen und abzuwarten, da das Experiment erst in der 2. Testphase sei. Damit hatte ich nicht gerechnet. Der Blutdruck beruhigte sich wieder, ebenso die Kollegen nach der Impfung, diesmal mit BioNTech. Ich beobachte, aber ich kann nicht von Nebenwirkungen berichten, wie es andere hier tun. Es ist wirklich bis jetzt nichts passiert. Auch bei den alten Menschen nicht. Natürlich sind wenige gestorben, aber ob es nun tatsächlich an der Impfung lag kann ich nicht sagen. Im Moment ist die Lage sehr entspannt. Ich habe eine Erkältung zur Zeit, niemand hat jetzt Angst vor mir. Wir ungeimpfte dürfen uns zu Hause testen und teilen nur das Ergebnis mit. Wir mussten vorher täglich getestet werden. Alle haben die Hoffnung, dass es mit der Impfung alles gut wird und wir unser normales Leben führen können. Es ist immer noch keiner kritisch und man redet gegen Wände. Ich habe es aufgegeben und gratuliere jedem zu seiner Impfung und dem QR-Code. Vielen Dank, dass es euch anders Denkende gibt. Dann merkt man, dass man nicht alleine kämpft!
Verschleppter Krebs
Ich arbeite seit einigen Jahren im Gesundheitswesen (Physiotherapeutin) und merke auch, genau wie ihr das schon zahlreich berichtet habt, welche Veränderungen zuerst Corona und anschließend die Impfungen bewirkt haben. Auch ich habe viele Kuriositäten zu behandeln, die natürlich nichts mit der Impfung zu tun haben. Ich schreibe, weil ich von einem besonders schockierendem Fall berichten wollte. Im August sprach ich mit einer Bekannten, die eine schlimme jahrelange Krebsvorgeschichte hat. Seit einigen Jahren hatte sie allerdings Ruhe vom Krebs. Kurz nach ihrer Impfung berichtete sie von einem neuen Knoten, den sie selbst getastet hat. Auf meine Nachfrage, was der Arzt jetzt an Untersuchungen angestrengt hat, kam die Aussage: „Das ist bestimmt nichts Schlimmes, kommen sie in zwei Monaten wieder." Daraufhin hat sie sich leider keine zweite Meinung geholt und ist jetzt, zwei Monate später plötzlich wieder in der Situation, dass der Krebs zurück ist. Das allein ist schon schlimm genug, vor allem, dass der Arzt bei ihrer Vorgeschichte dermaßen saumselig ist. Oder bewusst verschleppt…? Richtig bitter wird die Geschichte jetzt dadurch, dass sie nicht zur Operation darf, weil ja Intensiv-Betten für die Ungeimpften frei gehalten werden sollen. Das wurde ihr so kommuniziert. Ganz ehrlich, da wundert es mich nicht, wenn der Hass auf die Ungeimpften steigt, wenn man derart angestachelt wird. Es macht mich immer wieder fassungslos und sprachlos was mit der Menschheit derzeit angestellt wird. Bitte, behaltet den Glauben ans Gute weiterhin aufrecht, lasst euren Mitmenschen Nächstenliebe widerfahren und bleibt stark.
„Seid standhaft im Guten,
Fest in der Pflicht,
und lockt die Versuchung,
so folge ihr nicht. „
Alles Liebe
Reanimation? Maske bleibt auf!
Hallo ihr Lieben, hier ein Erlebnis von mir auf der Station: Ein Patient wurde Reanimationspflichtig, ich rief meine Kolleginnen um Hilfe und fing an. Das Erste, was ich gemacht hab, war diese blöde Maske runter zu nehmen und das Gebiss raus zu nehmen. So wie wir es alle mal gelernt haben: Die Atemwege frei halten. Während ich beim Drücken fast erstickt wäre, weil meine Maske blieb ja auf, tippte meine Leitung mir auf die Schulter und sagte: „Wenn du hier fertig bist, kommst du ins Büro." Nachdem ich nach fast eineinhalb Stunden ziemlich fertig ins Büro gekommen bin, hab ich dann erstmal einen Anschiss kassiert, weil ich dem Reanimationspflichtigen Patienten die Maske runtergenommen habe. Der Schutz der anderen Patienten hätte darunter gelitten. Ich ließ das über mich ergehen und bin dann gegangen als sie fertig war. Ohne Kommentar meinerseits, was sie rasend machte. Meine lieben, ich verstehe die Welt nicht mehr und bin am Ende meiner Kräfte. Die Beiträge von euch werden immer schlimmer und ich frag mich, warum die Menschen nicht endlich anfangen selber zu denken. Danke das es euch alle gibt!
Steffi kam auf mich zu, da es Fragen zu meinem Bericht gab, die versuche ich natürlich zu beantworten. Also, wenn bei uns reanimiert wird, bin ich meistens mit drücken dran, da ich am meisten Kraft und Kondition hab. Eine liebe Kollegin von mir wollte mich ablösen, ich hab mit ihr gewechselt und dann gesehen, wenn sie weiter macht, haben wir den nächsten Patienten, nach ca. 15 Minuten hab ich sie weg vom Patienten, weil ich mir Sorgen um sie gemacht hab, ihr wurde schlecht und schwindelig. Sie hab ich mit unserem FSJler herausgeschickt, die arme Maus war fix und fertig. Zur Hilfe, wenn wir reanimieren, kommt die ITS (die waren zu zweit), aber die waren beschäftigt mit Medikamentengabe und die richtige Größe vom Tubus suchen. Meine anderen Kollegen haben nach den anderen Patienten geschaut. Als wir so weit alles stabil hatten, haben die ihn mit auf die ITS genommen. Dann konnten wir das Chaos noch aufräumen und nebenbei anfangen die Patienten abzuschließen (Dialyse). Na ja, was soll ich sagen, Personalmangel lässt grüßen. Ich hatte aber, muss ich zugeben, einen Mörder Muskelkater.